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Fit in den Frühling – Top 4 Indoor-Sport-Tipps für die letzten kalten Tage

Schneematsch statt Trimm-dich-Pfad? Vier Sportarten, die trotz eisigem Wind drinnen Spaß machen: Squash, Bouldern, Schwimmen und Yoga.

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Fit in den Frühling – Top 4 Indoor-Sport-Tipps für die letzten kalten Tage

Gerade in diesem Moment ziehen Schneeflocken wie nicht enden wollende, weiße Fäden an unserem Bürofenster in Berlin vorbei. Eigentlich der falsche Zeitpunkt für diesen Artikel, denke ich. Es sollte hier um Trimm-dich-Pfade, das perfekte Outdoor-Workout und Stand-up-Paddleboards gehen. Aber gut, das kommt dann bei schönerem Wetter. Heute stellen wir dir vier Sportarten vor, die trotz eisigem Wind und Schneematsch Spaß machen.

1. Squash – Aggressionsbewältigung mit Gummibällen

Wer tagsüber im Büro latente Aggressionen aufbaut, kann diese nach der Arbeit wunderbar beim Squashen abbauen. Außerdem ist das Eindreschen auf den kleinen Gummiball ein wunderbares Workout. Schnelle Richtungswechsel, kurze Sprints und ein hoher Kraftaufwand beim Schlagen verlangen dem Körper einiges ab. Zudem schult Squash die Koordination und Beweglichkeit. Besonders beansprucht wird die Bein- und Gesäßmuskulatur, durch die vielen Sprints und Richtungswechsel. Dennoch trainiert Squash nahezu alle Muskelgruppen des Körpers: Bauch- und Rückenmuskulatur werden durch Dreh- und Seitbewegungen trainiert, während das Schlagen des Balles hauptsächlich auf den Bizeps und die breiten Rückenmuskeln geht. Trotzdem wird Squash eher als intensives Cardio-Workout betrachtet, da vor allem eine gute Kondition gefordert ist.

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2. Bouldern – hoch hinaus am Plastik

Bouldern erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Hallen schießen wie Pilze aus dem Boden und immer mehr Menschen zieht es an die Plastikgriffe. Bouldern stammt aus dem Sportklettern und wird mittlerweile als eigene Sportart betrachtet. Ursprünglich ging es darum, Felsbrocken (Boulder) zu erklettern. Zur Sicherheit werden Matten (Crashpads) untergelegt, die einen Sturz abfangen sollen. So wird zwar immer noch gebouldert, allerdings soll es hier um die Indoor-Variante dieses Sports gehen.

Moderne Boulderhallen bieten Bewegungsprobleme in verschiedenen Schwierigkeitsgraden in Absprunghöhe. Dabei werden so ziemlich alle Muskeln trainiert. So erfordert beispielsweise Klettern im Überhang viel Kraft aus dem Oberkörper, während es an geraden oder nach innen geneigten Wänden eher auf Technik und Balance ankommt. Viele schätzen am Bouldern auch die Atmosphäre: Bouldern ist kein kompetitiver Sport, Erfolgserlebnisse stellen sich gerade am Anfang schnell ein und das Klima in den Hallen ist sehr angenehm. Zwar klettert jeder für sich, aber es wird sich gegenseitig geholfen und angefeuert. Also, raus aus der Kälte und ab ans Plastik.

2. Bouldern – hoch hinaus am Plastik

3. Schwimmen – der Sport für jedermann

Der Klassiker unter den Cardio-Sportarten. Schwimmen ist eine der beliebtesten Sportarten überhaupt. Schonmal von Sportverletzungen im Schwimmtraining gehört? Eben. Schwimmen schont die Gelenke, trainiert die Muskeln und verbraucht viel Energie – eine echte Allround-Sportart also. Der Wasserwiderstand beträgt in etwa das 14-Fache des Luftwiderstands. Daher ist Schwimmen das perfekte Training für den kompletten Muskelapparat. Kraulschwimmen als Workout für die Arme, Brustschwimmen für die …? Ja, da kommst du nie drauf. Wer sich regelmäßig im Wasser bewegt, entlastet dabei die Wirbelsäule und kräftigt die Rückenmuskulatur. Wer eine Stunde lang zügig Bahnen zieht, verbrennt locker 700 kcal, optimal also, um den Winterspeck wieder runterzukriegen. Voraussetzungen sind hier allerdings eine gute Technik und eine ordentliche Portion Ausdauer. Doch keine Sorge: Wer jetzt mit regelmäßigen Besuchen der Badeanstalt seines Vertrauens beginnt, wird gerade in den ersten Wochen deutliche Leistungssteigerungen bemerken.

4. Yoga – vom Hippie-Workout zum Massensport

Der berühmte Schriftsteller Stefan Zweig entfloh der Salzburger Spießigkeit und landete in Berlin. Dort wunderte er sich über allerlei Lebensgurus, die Yoga als neue Lehre verbreiteten. Das war 1902. Ein gutes Jahrhundert später ist Yoga fest im Mainstream verankert. Von der Hausfrau bis zum Fitnessblogger schwören alle auf die Bewegungsübungen, die ihren Ursprung in Indien haben. Und das zu Recht, denn viele der Posen haben es wirklich in sich. Viele der Posen sind körperlich anstrengend und werden für eine längere Zeit gehalten. So bauen sich schnell Muskeln auf, der Gleichgewichtssinn wird geschult und das Körpergefühl verbessert. Der große Vorteil von Yoga ist, dass nur mit Eigengewicht und in Kombination mit Dehnübungen trainiert wird. Anders als beim klassischen Gewichtstraining, das sich oft nur auf bestimmte Muskelpartien konzentriert, wird der komplette Muskelapparat beansprucht.

Ein weiterer Vorteil von Yoga ist dessen Vielfältigkeit. Verschiedene Stile führen zu verschiedenen Ergebnissen. So ist Ashtanga-Yoga sehr kraftintensiv, während sich beim eher leichteren Hatha-Yoga subtilere Veränderungen einstellen. Dennoch bleibt Yoga ein echtes Allround-Workout – für drinnen, im Studio und für zu Hause.

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