Fair Fashion liegt zu Recht im Trend. Längst hat sie nichts mehr mit dem Klischee von unmodischen Birkenstocksandalen und kratzigen Pullovern am Hut und achtet nebenbei auf gerechte Arbeitsbedingungen bei der Produktion.
Was Fair Fashion ausmacht
Wie der Name „Fair Fashion“ bereits vermuten lässt, wird sie unter fairen sowie ökologisch korrekten Produktionsbedingungen hergestellt und fordert von ihren Produzenten und Konsumenten Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt ein. Besonderen Wert legt sie auf eine nachhaltige, umweltschonende und fair produzierte Mode. Ziel ist eine deutlich kürzere Produktionskette, möglichst regionale Herkunft und der Verzicht auf schädliche Substanzen.
Neue Marken jeden Monat in deiner Trendbox entdecken.
Trendbox entdeckenÖko-Label statt Billig-Kette
Das Angebot für faire Mode ist heutzutage enorm, sowohl in Geschäften als auch online, und deckt vor allem typische Freizeitmode ab. Demzufolge befindet sich darunter alles – von T-Shirts über Sweatshirts, Kapuzenpullover, Trainingshosen und Leggings bis hin zu einfachen Laufschuhen. Wer auf Textilien eines Fair-Fashion-Herstellers zurückgreift, hilft nicht nur, die Umwelt zu schonen, sondern trägt auch etwas dazu bei, der Ausbeutung von Arbeitskräften in Entwicklungsländern entgegenzuwirken.
Langlebig statt ständig neu
Das neue Spitzentop zieht nach der ersten Wäsche Fäden und die Ärmel des frisch erworbenen Pullovers sind schon fusselig? Anstatt an der Kasse für das zehnte Paar Discounter-Schuhe anzustehen, wäre es besser, in qualitatives Schuhwerk zu investieren, das dich über ein paar Jahre auf deinem Lebensweg begleiten kann.
Klasse statt Masse
Die aufwändigere Herstellung fairer Mode hat im Verkauf natürlich einen etwas höheren Preis zur Folge. Das bedeutet, dass man für das gleiche Geld zwar weniger, aber qualitativ hochwertigere Textilien kaufen kann. Hervorragend geeignet ist hierfür der Trend namens „Capsule Wardrobe“. Dieser bezeichnet eine minimalistische Garderobe mit wenigen, aber dafür sorgfältig ausgewählten Kleidungsstücken, die sich untereinander zu möglichst vielen unterschiedlichen Outfits kombinieren lassen. Das spart nicht nur Zeit beim morgendlichen Anziehen, sondern auch Geld, schont die Ressourcen und damit gleichzeitig die Umwelt, da bewusster und weniger gekauft wird.
Transparente Firmen
Damit du dich informieren kannst, wie fair und ökologisch eine Marke oder ein Konzern arbeitet, wurden verschiedene informative Websites eingerichtet. Beispiele hierfür sind unter anderem der Fairness-Check oder die Fair Wear Foundation. Diejenigen Unternehmen, welche auf den Seiten aufgeführt werden, verpflichten sich dazu, transparent zu sein, ihre Produktionsbetriebe genau zu kennen und bei auftauchenden Problemen Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Achte bei deinem nächsten Einkauf auf Öko- oder Fair-Zertifizierungen wie „Fairtrade“, „GOTS“ oder „IVN“, die eine transparente Lieferkette und faire Produktionsbedingungen garantieren.
Kleine Schritte mit großer Wirkung
Noch ist der Weg zu einer neuen umweltbewussten Konsumwelt weit, doch genau diese kleinen Schritte können ein großes Stück zu einer fairen Produktion und einem rücksichtsvollen Umgang mit Mensch und Natur beitragen. Hast du bereits faire Mode in deinem Schrank?




