Unsere heimischen Wälder stecken voller essbarer Schätze, die nicht nur kostenlos, sondern auch noch lecker sind. Im Wald lassen sich Kräuter, Beeren, Pilze und Pflanzenteile finden, von denen wir hier einige vorstellen. Du wirst überrascht sein, wie viel Gutes sich im Wald finden lässt, und erkennen, dass gutes Essen nicht immer viel Geld kosten muss.
Schmackhaftes aus dem Wald
Neben vielen Wildkräutern und Beeren lassen sich im Wald sogar Blätter und Früchte finden, bei denen man nicht gleich an eine leckere Mahlzeit denken würde. Bevor du jetzt aber einfach sammeln gehst, an dieser Stelle noch ein ganz wichtiger Hinweis: Nimm wirklich nur das mit, bei dem du dir absolut sicher bist, dass es essbar und ungefährlich ist. Pflanzen, Beeren und Pilze in Naturschutzgebieten solltest du selbstverständlich komplett unberührt lassen.
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Trendbox entdeckenEssbare Waldkräuter – aromatisch und vielseitig
Diese essbaren Kräuter sind den meisten von uns bekannt, aber nicht jede*r kennt sie auch als essbare Waldkräuter.
Brennnessel und Löwenzahn eignen sich sehr gut für die Zubereitung von Salaten. Bärlauch sowie Knoblauchsrauke schmecken leicht nach Knoblauch, ohne dass du nach dem Verzehr danach riechst. Du kannst die Kräuter frisch verwenden und zu einem reichhaltigen Pesto verarbeiten oder sie trocknen und so für die kalte Jahreszeit aufbewahren.
- Brennnessel
- Löwenzahn
- Bärlauch
- Knoblauchsrauke
- Franzosenkraut

Waldbeeren – süß und saftig
Diese Früchte sind dir sicher schon begegnet, und du hast sie vielleicht sogar gekostet. Aus diesen Waldbeeren lassen sich wunderbare Gelees, Marmeladen und Säfte zubereiten, aber fast alle von ihnen kannst du auch direkt und unverarbeitet genießen. Nur bei den Holunderbeeren ist es nicht ratsam, sie roh zu verzehren, da sie erst in gekochtem Zustand genießbar sind.
- Himbeeren
- Brombeeren
- Blaubeeren
- Walderdbeeren
- Holunderbeeren
- Hagebutte

Essbare Waldpilze – frisch und aromatisch
Diese bekannten Pilze hast du ganz sicher oft im Wald entdeckt, wobei dir der Pfifferling wahrscheinlich sogar schon im Supermarkt begegnet ist. In unseren Wäldern wachsen circa 200 essbare Arten, aber eben auch viele, die giftig sind und deren Genuss sogar zum Tod führen kann. Deswegen ist es das höchste Gebot, nur solche Pilze im Wald zu sammeln, die du auch wirklich kennst. Wenn du dir unsicher bist, solltest du den Pilz lieber stehen lassen. Ansonsten empfiehlt es sich, die gesammelten Schätze einer Expertin oder einem Experten vorzustellen oder ein Pilzbestimmungsbuch dabeizuhaben. Wenn du dir selbst eine verlässliche Expertise zum Thema aneignen willst, kannst du zum Beispiel an einer begleiteten Pilzführung teilnehmen und so essbare Pilze für dich entdecken, an denen du normalerweise vorbeigelaufen wärst.
- Braunkappe
- Pfifferling
- Krause Glucke
- Parasol
- Birkenpilz
- Steinpilz
Weniger bekannte Schätze aus dem Wald
Die weniger bekannten, aber sehr schmackhaften Schätze aus dem Wald sind leicht zu finden. Sicherlich kennst du die einzelnen Bäume und Pflanzen, aber dass sie auch essbare Schätze in sich verbergen, ist dir vielleicht neu. Aus den Blättern der Erdbeer- und Himbeerpflanzen lässt sich wunderbarer Tee für den Hausgebrauch herstellen. Die Blätter können frisch oder getrocknet verwendet werden, wobei getrocknete sich lange halten und du so auch später noch davon zehren kannst.
- Junge Triebe und Nadeln von Fichte, Kiefer oder Tanne
- Bucheckern
- Blätter von Buche, Linde und Birke
- Haselnuss
- Erdbeer- und Himbeerblätter

Augen auf beim Waldspaziergang
Wie du nun weißt, birgt unser heimischer Wald eine Vielzahl an wertvollen Schätzen, die wir unbedenklich essen können. Ob du nun Säfte und Tees aus Waldfrüchten herstellst, dir ein Pesto aus Kräutern zubereitest oder dir eine Pilzmahlzeit kochst: Die Schatzkammer Wald bietet dir eine Vielzahl von köstlichen Möglichkeiten.




