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Frühlingsblumen: Tulpen, Narzissen, Krokusse und mehr

Die schönsten Frühlingsblumen im Porträt: Tulpen, Narzissen, Krokusse, Hyazinthen, Schneeglöckchen und Märzenbecher, dazu Tipps zum Pflanzen im Garten.

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Frühlingsblumen: Tulpen, Narzissen, Krokusse und mehr

Nach so einem grauen, tristen und langen Winter sind die ersten Frühlingsblumen endlich erste bunte Farbtupfer nach einer langen Phase der Farblosigkeit. Wir haben für euch mal die schönsten Frühjahrsblüher herausgesucht, vielleicht könnt ihr ja bei euch im Garten oder im Park auch ein paar davon bewundern.

Frühlingsblumen im Überblick

Narzissen, Krokusse und andere Frühlingsblumen werden schon ab Januar in Töpfen im Blumenladen angeboten, sind allerdings für draußen noch viel zu empfindlich. Da sie nicht abgehärtet sind, überstehen sie den Frost meist nicht. Sie können nur drinnen gehalten werden, wo oftmals durch zu viel Wärme der gegenteilige Effekt erzielt wird und die Pflanzen eingehen. Am besten lassen sich die schönen Frühlingsblumen zur richtigen Jahreszeit in der Natur bewundern.

Diese Frühlingsblumen stellen wir dir vor:

  • Tulpen
  • Narzissen
  • Krokusse
  • Hyazinthen
  • Schneeglöckchen und Märzenbecher

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Tulpen

Tulpen gehören zur Familie der Liliengewächse. Es gibt in etwa 150 Arten in den verschiedensten Formen und Farben. Über 80 % aller Tulpenzwiebeln stammen aus den Niederlanden, die Experten in dem Gebiet sind und über 1200 verschiedene Sorten anbieten. In der Literatur findet sich die Tulpe oft als Zeichen für Vergänglichkeit, in der Blumensprache dagegen eher für Liebe und Zuneigung. Leider duften viele Tulpen nicht mehr, da der Duft oft für auffällige Formen und Farben geopfert wurde.

Tulpen gehören zu den bekanntesten Frühlingsblumen

Tulpen gehören zu den bekanntesten Frühlingsblumen

Narzissen

Bei den Narzissen gibt es eine ganze Menge duftender Exemplare, die sogenannten Duftnarzissen. Diese sollte man nah an der Terrasse pflanzen oder direkt in Kübel, die du dann in der Nähe platzierst, damit der Duft auch wahrgenommen wird. Narzissen gehören zu den Amaryllisgewächsen und werden oft als Osterglocken bezeichnet. Es gibt in etwa 24.000 Kulturformen, von denen im Supermarkt nur wenige angeboten werden. Narzissen und ihre Hybriden werden in zwölf Klassen eingeteilt, ausschlaggebend dafür sind Form und Länge der Nebenkrone, Anzahl der Blüten je Stängel, Blütezeit und mehr. Ein paar dieser Klassen sind Alpenveilchen-Narzissen, Engelstränen-Narzissen, Weiße Narzisse und viele mehr.

Krokusse

In vielen Fällen sind Krokusse die ersten Blumen, die nach der kalten Jahreszeit ihre Blüten öffnen. Sie gehören zu den Schwertliliengewächsen. Es gibt eine ganze Reihe Sorten und Hybriden, insgesamt über 90 Arten und Untergattungen. Es gibt frühjahrs- und herbstblühende Krokusse. Sie eignen sich nicht nur für Töpfe und Beete, sondern auch für Rasenflächen, da sie gut verwildern.

Dabei darf man das Laub nicht abmähen. Der Rasen sollte nicht gemäht werden, bis sich das Laub ganz leicht aus dem Boden ziehen lässt. Dann sind auch die Samen reif und fallen aus, wodurch wieder neue Krokusse entstehen. In manchen Fällen bekommen Krokusse aber nicht genug Nährstoffe, da diese vom Rasen abgezogen werden.

Krokusse öffnen oft als erste Blumen ihre Blüten

Krokusse öffnen oft als erste Blumen ihre Blüten

Hyazinthen

Hyazinthen gehören zu den Spargelgewächsen. Es gibt drei Arten, die alle im Frühjahr blühen: Hyacinthus litwinowii, H. orientalis und H. transcaspicus. Die H. orientalis ist eine normale Gartenhyazinthe und eignet sich für Pflanzengefäße und sogar die Kultur im warmen Haus. Früher wurden sie in der Parfumindustrie verwendet, was zeigt, dass sie hervorragend duften. Es gibt über 100 verschiedene Sorten, deren Farbspektrum von blass- bis dunkelviolettblau, blass- und dunkelrosa, rot, hell- und dunkelgelb, orange und lachsfarben bis weiß reicht.

Schneeglöckchen und Märzenbecher

Das Schneeglöckchen gehört zu den Amaryllisgewächsen und ist einer der ersten Frühjahrsblüher. Es gibt in etwa 20 verschiedene Sorten, darunter das Kaukasus-Schneeglöckchen, das Kaspische Schneeglöckchen und das Breitblättrige Schneeglöckchen. Schneeglöckchen sind zwar nicht gerade billig, aber dort, wo sie sich wohlfühlen, vermehren sie sich schnell und man hat nach kurzer Zeit bereits größere Bestände.

Der Märzenbecher ähnelt dem Schneeglöckchen, ist aber insgesamt größer und kräftiger. Er blüht auch oft früher als das Schneeglöckchen, besonders an einem sonnigen Plätzchen. Er gedeiht am besten in Gruppen, bildet aber keine großen Bestände. Man sollte zudem wissen, dass die Pflanze giftig ist.

Schneeglöckchen gehören zu den ersten Frühjahrsblühern

Schneeglöckchen gehören zu den ersten Frühjahrsblühern

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