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Schönere Haare: 5 Tipps rund um Ernährung und natürliche Pflege

Haarprobleme zeigen sich oft erst zeitversetzt. Wir haben Tipps gesammelt, wie Ernährung und natürliche Pflege zu schönen Haaren beitragen können.

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Schönere Haare: 5 Tipps rund um Ernährung und natürliche Pflege

Ist unser Haar spröde oder matt, können viele Faktoren dafür verantwortlich sein. Doch nicht immer lässt sich die Ursache direkt erkennen, da sich viele Veränderungen am Haar erst zeitversetzt zeigen. Wir haben trotzdem ein paar Tipps für dich gesammelt, wie du mit Ernährung und Pflege etwas für schöne Haare tun kannst.

Veränderungen am Haar zeigen sich zeitversetzt

Viele Veränderungen am Haar zeigen sich erst nach einiger Zeit. Grund dafür sind die verschiedenen Phasen, die ein Haar durchlebt. Die Anagenphase ist der „Normalzustand“ von Haaren. Das Haar wird durch die Haarwurzel mit Nährstoffen versorgt und kann in dieser Phase im Idealfall mehrere Jahre auf dem Kopf bleiben.

Bevor ein Haar ausfällt, kommt es in die Telogenphase. Bei Eintritt in diese Phase wird die Verbindung von Haar und Wurzel getrennt. Das Haar wird nun nicht mehr mit Nährstoffen versorgt und verbleibt noch ungefähr drei Monate auf dem Kopf, bevor es schließlich ausfällt. Physische und psychische Faktoren können dafür sorgen, dass Haare frühzeitig in die Telogenphase kommen. Häufig ist es dann schwierig, die Ursache zu ermitteln.

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Innere und äußere Einflüsse

Sowohl innere als auch äußere Einflüsse können Auswirkungen auf unsere Haare haben. Stimmt die Ernährung nicht, bringen auch die besten Shampoos und Spülungen oft kein zufriedenstellendes Ergebnis. Daher lohnt es sich, eine ausgewogene Ernährung mit einer guten Pflege zu kombinieren.

Innere und äußere Einflüsse

1. Vitamine für schönes Haar

Vitamine braucht der Körper nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen. Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Haut bei. Seine Vorstufe ist Beta-Carotin, das zum Beispiel in Grünkohl, Spinat, Honigmelonen, Karotten, Paprika, Süßkartoffeln und Kürbis steckt. Wer wenig Zeit hat, kann auch zu Pulvern wie Brennnesselblatt-, Petersilienblatt-, Spinat- oder Brokkolipulver oder einer grünen Superfood-Mischung greifen.

Auch die Vitamine des B-Komplexes spielen eine Rolle: Biotin (Vitamin B7) trägt zur Erhaltung normaler Haare bei. B-Vitamine stecken besonders in Nüssen, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Ölsaaten.

Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme aus der Nahrung. Viel Vitamin C steckt nicht nur in Zitrusfrüchten, sondern auch in Brokkoli und Paprika.

1. Vitamine für schönes Haar

2. Eisen

Eisen trägt zum normalen Sauerstofftransport im Körper und zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Besonders viel davon steckt in grünem Blattgemüse, zum Beispiel in Grünkohl, Mangold und Spinat. Letzterer enthält übrigens nicht so wahnsinnig viel Eisen wie früher angenommen, aber immer noch eine ordentliche Menge. Eisen ist zudem in getrockneten Früchten wie Datteln oder Aprikosen und in Beeren enthalten.

3. Kupfer

Kupfer trägt zu einer normalen Haarpigmentierung bei und zu einem normalen Eisentransport im Körper. Zu den guten natürlichen Kupferlieferanten zählen Vollkornprodukte, Sonnenblumenkerne, Hülsenfrüchte (insbesondere Kichererbsen und Sojaprodukte), Nüsse und Kakaoerzeugnisse. Der tägliche Bedarf eines Erwachsenen beträgt 1,0 bis 1,5 mg und kann bereits mit 50 g Cashewkernen oder 40 g Kichererbsen (zum Beispiel in Form von Hummus) gedeckt werden.

4. Zink

Zink trägt zur Erhaltung normaler Haare, normaler Haut und normaler Nägel bei. Besonders zinkhaltig sind Garnelen, aber auch Nüsse, Mais und Eier. Spitzenreiter sind Kürbiskerne, Mohn und Leinsaat. Der Tagesbedarf liegt bei 7 bis 10 mg und wäre mit 100 g Kürbiskernen erreicht. Da man jedoch noch andere zinkhaltige Lebensmittel zu sich nimmt, genügt oft schon eine tägliche Handvoll einer Saatenmischung.

4. Zink

5. Die Kraft der Pflanzen für die Haarpflege

Viele herkömmliche Kosmetika enthalten Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene oder Natriumlaurylsulfat. Doch es geht auch anders: Naturkosmetik pflegt die Haare mit Pflanzen statt mit der Chemiekeule. Bewährt haben sich zum Beispiel Brennnessel, Kapuzinerkresse oder Zinnkraut. Sie können als Tinktur in die Kopfhaut einmassiert und nach einer kurzen Einwirkzeit wieder ausgespült werden.

Viele Pflanzen lassen sich auch als Tee äußerlich wie eine Spülung anwenden: Die Kräuter in heißem Wasser ziehen und abkühlen lassen und den Sud anschließend wie eine Spülung benutzen. Kamille ist zum Beispiel ein beliebtes Hausmittel für fettiges Haar. Wem das zu aufwändig ist, findet bei Schoenenberger Shampoos, Spülungen und Haarkuren mit Pflanzensäften.

Mehr rund ums Haar

Noch mehr Pflegeideen findest du in unserem Beitrag zur Scalp-Care-Routine für den Herbst.

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